Weißwurstseminar am Samstag, 24. März

Ein Rückblick auf das erste Weißwurstseminar

Die Weißwurst ist ein kulinarisches Wahrzeichen Bayerns. Weltweit bekannt und ein echter Kult. Egal ob gezuzelt oder einfach nur gehäutet, kaum einer kommt an ihr vorbei wenn er sich im Süden des Freistaats aufhält. Unsere Metzger zelebrieren bei uns Woche für Woche die Zubereitung dieser urbayerischen Spezialität. Tiefe Einblicke in die Herstellung erhielten die Teilnehmer unseres Weißwurst Kurses am Samstag, 24. April. 

Der Kurs für Frühaufsteher 
Zugegeben die meisten haben um 7 Uhr morgens noch etwas Müde drein geschaut, aber nach einem Café und einer kurzen Einführung durch Augustin Keller waren dann doch alle voller Tatendrang und wollten loslegen. Also ab durch die Hygiene Schleuse und rein in die Wurstküche. 

Vom rohen Fleisch  bis zum fertigen Produkt sind es gar nicht so viel Schritte. Aber so einfach das ganze aussieht, zuhause im Küchengerät wäre es wohl eine aussichtslose Sache. Da hilft auch kein Thermomix. Das durften die Teilnehmer am eigenen Leib erfahren. Nachdem die Zutaten im Cutter gewolft und kräftig durchgemischt wurden, hieß es nämlich ran an die Wurst! 

Es galt das Brät in die Naturdärme zu füllen und aus der langen Wurst viele Weißwürste zu machen. Nach Anleitung von Metzgermeister und Fleischsommelier Augustin durfte jeder einmal sein Glück versuchen. Auch wenn der ein oder andere Darm mal gerissen ist – oder gerade deswegen – hatten alle viel Spaß. 

Aber auch das Thema Qualität (eine Herzensangelegenheit von Augustin) kam nicht zu kurz. Er brennt für seinen Beruf und das Handwerk und das spürt man auch. „Unterstützt das Handwerk“, sagt er. Und alle anwesenden können ihm dabei nur zustimmen. Jeder erkannte, welche Mühe, Liebe und Arbeit in einem Handwerksprodukt steckt. Das ist der Unterschied zu einem Industrieprodukt. 

Schlussendlich kamen die Würste für 30 Minuten in den Kessel. 
Diese Zeit wurde für eine eine kleine Führung durch die Produktionsräume genutzt. Danach hieß es endlich: ran an die Wurst. Es standen reichlich Weißbier und frisch gebackene Brezen bereit. Zünftig Bayrisch eben. Echt frisch aus dem Kessel schmeckts einfach besser! Keine zweimal erwärmt, oder mehrere Tage gelagert. Frisch! Und alle waren sich einig: das schmeckt man!

Gegen 11 ging es in lockerer Runde dann dem Ende entgegen, aber wer noch für die ein oder andere Unterhaltung bleiben wollte, war natürlich herzlich eingeladen. Nach dem Verleihen der Diplome saßen alle noch länger zusammen. Es war ein gesellige und zünftige Runde. 

Eine tolle, begeisterte und motivierte Truppe bei der wir uns ganz herzliche Bedanken. Wenn du jetzt auch auf den Geschmack gekommen bist, schau dich mal in unserem Shop um, wir haben noch einige Kurse anstehen. Es lohnt sich immer!

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